Schloss Riekofen
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Riekofen war ein abgegangenes Schloss in der Gemeinde Riekofen im oberpfälzischen Landkreis Regensburg. Es lag am Schlossweg 7 und wurde als Bodendenkmal im Bayernatlas geführt. Die Anlage umfasste archäologische Befunde eines frühneuzeitlichen Schlosses, das ursprünglich eine mittelalterliche Burg war. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Frühmittelalter zurück. Riekofen wurde 1230 als abgabepflichtiger Hof erwähnt und wurde 1294 an das Regensburger Katharinenspital verkauft. Die Familie Hiltprant war im 14. Jahrhundert in der Region bestimmend. Im 16. Jahrhundert übernahmen die Herren von Limpöck die Hofmark, die sie bis 1870 besaßen. 1870 wurde das Schloss abgetragen, und die Anlage verschwand schließlich aus dem Bild. Von dem Schloss ist heute nur ein Burgstall im südöstlichen Ortsbereich zu erkennen, der weitgehend eingeebnet wurde. In historischen Darstellungen wird ein zwei- bis dreigeschossiges Gebäude mit Zwiebeltürmen und einem umgebenen Wassergraben beschrieben. Die Schlosskapelle war dem hl. Nikolaus und der hl. Katharina geweiht. Außen umgab eine Mauer mit Durchgängen die Wirtschaftsgebäude.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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