Kreis Süderdithmarschen
ehemaliger Landkreis in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein (1867–1932, 1933–1945) und im Bundesland Schleswig-Holstein (1946–1970)
Der Kreis Süderdithmarschen war ein Landkreis in der Provinz Schleswig-Holstein, der von 1867 bis 1970 bestand. Er lag an der Westküste des Bundeslandes und grenzte im Norden an Norderdithmarschen, Rendsburg und Steinburg. Im Süden war die Elbe und im Westen die Nordsee seine natürlichen Grenzen. Die Region war Teil der ehemaligen Bauernrepublik Dithmarschen, die 1559 nach der letzten Fehde unter den Siegern aufgeteilt wurde. Der Kreis war eine Hochburg des Nationalsozialismus und hatte bis 1945 zwei Städte und 83 Landgemeinden. 1970 wurde er mit Norderdithmarschen zum heutigen Kreis Dithmarschen vereinigt. Die Verwaltung war ursprünglich in Kirchspielslandgemeinden organisiert, die 1934 aufgelöst wurden. Die Kreisstadt war Meldorf, weitere Städte waren Marne und Brunsbüttel. Helgoland war bis 1922 Teil des Kreises, wurde dann aber eigenständig. Im Kreis gab es mehrere Landräte und Kreispräsidenten, die die Verwaltung leiteten. Die Gemeinden wurden im Laufe der Zeit durch Fusionen verändert. Bis 1970 bestanden 67 Gemeinden, darunter die drei Städte. Das Kfz-Kennzeichen MED wurde dem Kreis 1956 zugewiesen und bis 1970 ausgestellt. Es ist seit 2015 wieder erhältlich.
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- Art
- Kreis in Schleswig-Holstein, Landkreis, Landkreis in Preußen
- Ort
- Provinz Schleswig-Holstein
- Erbaut
- 1867
A közelben
- Dithmarscher Landesmuseum134 m
- Dominikanerkloster Meldorf188 m
- St. Johannis (Meldorf)247 m
- Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum364 m
- Meldorf1.1 km
- Amt Mitteldithmarschen1.1 km
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