Muséum d'histoire naturelle de Rouen
Das Muséum d'histoire naturelle de Rouen war nach Paris eines der allerersten Naturkundemuseen Frankreichs. Es liegt im historischen Zentrum im ehemaligen Kloster der Visitandinen und verwahrt mehr als 800.000 Objekte: Galerien zu Säugetieren, Reptilien, Amphibien und Vögeln, dazu Fossilien sowie Geologie und Mineralogie. Bekannt geworden ist das Haus über einen Vorgang, der weit über Rouen hinauswirkte. 2007 gab es einen tätowierten und mumifizierten Maori-Kopf an Neuseeland zurück. Daraus wurde ein Rechtsstreit, der 2009 in ein Gesetz mündete: Es erkennt die Rückgabe menschlicher Überreste aus ethischen Gründen an. Die UNESCO wertete diesen Schritt als beispiellos. Das Museum hat daraus Konsequenzen für seine eigene Arbeit gezogen — in der Galerie der Kontinente stellen heute zeitgenössische indigene Künstler Objekte ihrer Kulturen selbst vor und deuten sie, statt dass über sie gesprochen wird. Für den Rundgang sind 75 Minuten angesetzt, Führungen gibt es auf Anfrage. Das Haus trägt das Label Môm'art für den Umgang mit jungem Publikum und ist mit „Tourisme et Handicap" für motorische und geistige Einschränkungen zertifiziert. Wichtig für die Planung: Das Museum ist wegen einer umfassenden Sanierung geschlossen und soll erst 2028 wieder öffnen. Ein Besuch ist bis dahin nicht möglich; wer Rouen bereist, sollte das einkalkulieren.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
A közelben
- fontaine-réservoir Sainte-Marie113 m
- tour de la Pucelle140 m
- fortifications de Rouen436 m
- château de Rouen340 m
- Abbatiale Saint-Ouen512 m
- Le Donjon de Rouen341 m
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