Untere Burg Hardheim

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Untere Burg Hardheim

Hochmittelalterliche Niederungsburg in Hardheim von der nur der Bergfried erhalten blieb

Die Untere Burg Hardheim war eine Niederungsburg aus dem Hochmittelalter, die am südlichen Ortsrand der Gemeinde Hardheim im Neckar-Odenwald-Kreis stand. Sie lag nordöstlich der Mündung des Riedbaches in die Erfa und war als Wasserburg konzipiert, um den Ort vor Angriffen aus dem Süden zu schützen. Der heute sichtbare Steinerne Turm, ein ehemaliger Bergfried, ist im Ort freigestellt und als Kulturdenkmal geschützt. Die Burg wird um 1200 datiert und war bis 1607 Besitz der Hardheimer Adelsfamilie. Sie war die Ältere der beiden Burgen in Hardheim und stand unter dem Einfluss der Herren von Wertheim. Im 14. Jahrhundert gab es Streitigkeiten um die Besitzverhältnisse, und ab dem 15. Jahrhundert begann der Niedergang durch finanzielle Schwierigkeiten und Zerstörungen. 1595 war die Burg bereits stark verfallen, und im 19. Jahrhundert blieben nur noch Ruinen übrig. Der Steinerne Turm, etwa 30 Meter hoch, ist heute der einzige erhaltene Teil der Burg. Er besteht aus Bruchsandstein und hat eine quadratische Form mit einer Seitenlänge von 6,4 Metern. Auf der östlichen Seite gibt es eine Eingangspforte und einen höheren Hocheingang. Die Ruine wird als Wahrzeichen gepflegt und ist bei Stadtführungen begehbar. Während der Brutzeit der Turmfalken ist der Turm für Besucher gesperrt.

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Art
Burg
Ort
Hardheim
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Baden-Württemberg

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