Hainsfarth

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SchwabenBezirk Schwaben

Hainsfarth

Gemeinde in Deutschland

Hainsfarth liegt am nördlichen Rand des Nördlinger Rieses und in der Planungsregion Augsburg. Der Ort befindet sich etwa 1,5 km nordöstlich von Oettingen und wird von der Wörnitz durchflossen. Die Staatsstraße 2216 verbindet den Hauptort mit der Bundesstraße 466. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Oettingen und ist Mitglied im bayerisch-schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Hainsfarth wird erstmals im 9. Jahrhundert in Schenkungsverzeichnissen des Klosters Fulda erwähnt. Im Alten Reich war das Dorf zwischen verschiedenen Landesherrschaften aufgeteilt. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Die Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern durch das Gemeindeedikt von 1818. Im 19. Jahrhundert war Hainsfarth Sitz der größten jüdischen Gemeinde in Schwaben. Die Gemeinde umfasst sieben Gemeindeteile und ist bekannt für die Burgruine Steinhart. Die restaurierte Synagoge und der jüdische Friedhof sind bis heute erhalten. Hainsfarth hat eine Gemeindeflagge mit drei Streifen und einem Wappen in Weiß-Schwarz-Gelb. Die Gemeinde verfügt über zwei Kindertagesstätten, eine Grundschule und eine kleine Wirtschaft mit landwirtschaftlichen Betrieben.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Donau-Ries
Seehöhe
445 m
Források:Hainsfarth (CC0-1.0)

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