Tränenpalast

📷 Kép: Wikimedia Commons

LátnivalóBezirk Berlin

Tränenpalast

Ausreisehalle des Bahnhofs Friedrichstraße während der deutschen Teilung

Der Tränenpalast ist eine ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße im Berliner Ortsteil Mitte. Er wurde 1962 nach dem Mauerbau errichtet und diente als Kontrollstelle für DDR-Bürger, die in den Westen reisen wollten. Die Bezeichnung entstand, weil sich viele unter Tränen verabschiedeten, da die Ausreise oft die letzte Möglichkeit war, die Familie zu sehen. Die Halle war Teil der Grenzinfrastruktur und unterlag strengen Sicherheitskontrollen. Der Tränenpalast war zentral für die Grenzabfertigung. Ausreisende wurden von Volkspolizisten kontrolliert, mussten Waren deklarieren und DDR-Währung abgeben. Die Abfertigung erfolgte in mehreren Schaltern, wobei die Reisedokumente sorgfältig geprüft wurden. Die Ausreise war mit S- und U-Bahnen sowie Fernzügen möglich, wobei die Öffnungszeiten der Grenzübergangsstelle die Fahrpläne bestimmten. West-Berliner konnten nach der Wiedervereinigung bis 2 Uhr nachts einreisen. Nach der Grenzöffnung 1990 wurde der Tränenpalast als Denkmal geschützt. Er wurde zu einem Museum umfunktioniert und beherbergt seit 2011 die ständige Ausstellung „Alltag der deutschen Teilung“. Die Ausstellung zeigt Originalobjekte, Zeitzeugeninterviews und ein Modell der Grenzübergangsstelle. Sie veranschaulicht das Leben in der Teilung und die wichtigsten Stationen des Vereinigungsprozesses.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél

Art
Museum, Gebäude, Kino, Veranstaltungsort
Ort
Bezirk Mitte
Erbaut
1962
Denkmalstatus
Baudenkmal

A közelben

🗺 Túra ezekből a helyekből →

QR-Code

QR 4e228fb
4e228fb