Schleswig-HolsteinLübeck

Oflag X-C

deutsches Offizierslager für kriegsgefangene alliierte Offiziere während des Zweiten Weltkriegs in Lübeck

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Das Oflag X-C war ein deutsches Offizierslager für kriegsgefangene alliierte Offiziere während des Zweiten Weltkriegs und befand sich in Lübeck. Es lag an der Ecke Friedhofsallee und Vorwerker Straße, nahe der Stadtgrenze am Fackenburger Landgraben. Das Lager war Teil des Wehrkreises X und wurde 1940 eingerichtet. Es war für 700 Offiziere vorgesehen und erreichte im April 1945 eine Belegung von 1368 Gefangenen. Das Lager war von großer Bedeutung, da es 1944 den sogenannten Kugel-Erlass anwandte, bei dem entwichene Offiziere an die SS übergeben und in das KZ Mauthausen geschickt wurden. Mehrere Offiziere starben unter diesen Umständen, darunter Raymond Willemet und Albert Lussus. Das Lager wurde am 2. Mai 1945 von britischen Truppen befreit, und die verbliebenen Gefangenen wurden repatriiert. Bekannte Gefangene umfassten Historiker wie Fernand Braudel und Theologen wie Yves Congar. Das Lager wurde nach Kriegsende als Teil des DP-Lagers weitergenutzt und später von militärischen Einheiten genutzt. Heute befindet sich auf dem Gelände der Betriebshof des Stadtverkehrs Lübeck. Erst 2023 wurde eine Stolperschwelle zur Erinnerung an die Opfer errichtet.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél

Art
Offizierslager
Ort
Lübeck

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