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Stará Červená Voda
Gemeinde in Tschechien
Stará Červená Voda ist eine Gemeinde im Okres Jeseník im Olomoucký kraj. Sie liegt im Tal des Červený potok, etwa 13 Kilometer nördlich von Jeseník. Der Ort wurde erstmals 1284 als „Roitwasser“ urkundlich erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert Teil der Vogtei Weidenau. Im 15. Jahrhundert war das Dorf unter der bischöflichen Burg Kaltenštejn bekannt, später gehörte es zum Bezirk Ottmachau und Friedeberg. Die Gemeinde wurde 1849 gegründet und 1918 der Tschechoslowakei zugeschlagen. Der Ort hat eine reiche Geschichte mit mehreren Besitzwechseln und war während des Dreißigjährigen Krieges verwüstet. Im 18. Jahrhundert war Rothwasser während des Dritten Schlesischen Krieges von österreichischen Soldaten besetzt. 1836 lebten 1180 Menschen hier, wobei Tonbergbau und Landwirtschaft wichtig waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde dem Deutschen Reich zugeschlagen und später zur Tschechischen Republik zurückgegeben. 1947 wurden 930 Einwohner gezählt. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Nová Červená Voda und Stará Červená Voda. Zu Stará Červená Voda gehört auch die Wüstung Johanka. Im Ort steht die Kirche Corpus Christi. Bekannte Einwohner sind Franz Kurzer, der die Granitindustrie begründete, und Konrad Hoheisel, ein österreichischer Postbeamter. Die Gemeinde hat eine historische Verbindung zum Fürstentum Neisse und war Teil der Patrimonialherrschaften.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Jeseník
- Seehöhe
- 304 m
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- Dolní Červená Voda2.2 km
- Nová Červená Voda2.0 km
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