Normandie

Pegasus Bridge

Die Klappbrücke von Bénouville über den Orne-Kanal trägt seit 1944 den Namen Pegasus Bridge. Zusammen mit der Brücke von Ranville war sie eines der beiden ersten Bauwerke, die britische Truppen am 6. Juni 1944 in die Hand bekamen – noch vor der Landung an den Stränden. Der Zugriff erfolgte in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni unter dem Namen Operation „Coup de Main". 120 Männer unter Major Howard sollten in Lastenseglern dicht an den beiden Brücken aufsetzen, sie den deutschen Truppen abnehmen und die Ufer der Orne sichern, damit von Osten kein Nachschub an die Landungsstrände herankam. Beide Brücken waren zwischen 0.10 und 0.20 Uhr genommen. Die Rechnung ging auf, weil Schnelligkeit und Überraschung zusammenkamen: Die deutsche Besatzung leistete zehn Minuten Widerstand und wurde dann entwaffnet und gefangen genommen; 16 britische Fallschirmjäger fielen aus, zwei von ihnen wurden getötet. Der Name kam sofort – Pegasus, das geflügelte Pferd, war das Abzeichen der britischen 6. Luftlandedivision. Bekannt wurde die Brücke durch den Film „Der längste Tag" von 1961. Die Brücke, die heute an der Stelle liegt, ist ein Nachbau; das Original von 1944 steht seit seiner Versetzung 1994 im Gelände des Mémorial Pegasus in Ranville, wenige hundert Meter entfernt. Der Ort selbst ist jederzeit zugänglich und kostet nichts. Für den Zusammenhang lohnt der Weg zum Mémorial, das die Originalbrücke und einen Lastensegler zeigt.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

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