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Horní Dlouhá Loučka
Schloss in Tschechien
Horní Dlouhá Loučka ist ein barockes Schloss in Dlouhé Loučce im Olomouckem. Die zweistöckige, rechteckige Bauweise mit Seitengebäuden und Satteldach entstand im 18. Jahrhundert. 1838 wurde es im klassizistischen Stil umgebaut und mit einer empireischen Kapelle der Heiligen Elisabeth erweitert. Der Park um das Schloss, der im 19. Jahrhundert entstand, wurde später in den englischen Stil umgestaltet und dient heute als Veranstaltungsort. Das Schloss war während der napoleonischen Kriege als Lazarett mit 600 Betten in Betrieb. Während des Ersten Weltkriegs diente es als militärische Reserveklinik, in der bis zu 100 Patienten untergebracht wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es von der Nationalsozialistischen Regime konfisziert und bis 1945 als Gefängnis für französische Kriegsgefangene genutzt. 1985 brannte der Komplex aus, und die Kapelle blieb verschont. Die Restaurierung und Nutzung des Schlosses blieb bis heute unklar. Der Park um das Schloss bietet einen Blick auf die Umgebung und beherbergt heute Veranstaltungen. Der Schlosskomplex ist ein Teil der lokalen Landschaft und hat eine historische Bedeutung. Die Restaurierung und Nutzung des Schlosses bleibt ein Thema, das aufgrund der hohen Kosten und der Schäden noch nicht vollständig gelöst ist.
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- Art
- Schloss
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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