Kanton St. GallenBezirk Kanton St. Gallen

Gielen-Glattburg, mittelalterliche Burgstelle

Archäologische Stätte einer Burg in Oberbüren im Kanton St. Gallen, Schweiz

Die Glattburg, auch Gielen-Glattburg, ist eine mittelalterliche Burgstelle an der Glatt, etwa 10 Kilometer östlich von Zürich. Sie liegt im heutigen Gemeindegebiet von Oberbüren, zwischen Niederwil und Flawil. Die Burg war ein Zentrum des Ministerialengeschlechts der Giel und ein Lehen des Abts von St. Gallen. Die Anlage wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, wobei die letzte Zerstörung 1485 durch die Burgauer und Flawiler erfolgte. Die Burgstelle war von grosser strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Sie wurde 1403 von den Appenzellern zerstört, doch bereits 1404 wieder aufgebaut. 1485 wurde sie erneut zerstört, und ein Jahr später veräusserten die Giel unter wirtschaftlichem Druck ihre Herrschaft. Die Ruine wurde im 16. Jahrhundert teilweise in die Tiefe gestürzt, und der Rest diente 1732 dem Kirchenbau in Niederwil. Die heutigen Reste der Glattburg bestehen aus Fundamentresten, die in der Landschaft verstreut sind. Die Anlage liegt in einer flachen, landwirtschaftlich genutzten Region, umgeben von Wiesen und Feldern. Die Ruine bietet einen Ausblick auf die umliegenden Dörfer und die Glatt. Die Umgebung ist idyllisch, mit guter Verkehrsanbindung und naheliegenden Wanderwegen.

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Art
Archäologische Stätte, Burgstall
Ort
Oberbüren
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung

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