📷 Kép: Wikimedia Commons
Jagdschloss Sayneck
Schloss in Deutschland
Das Jagdschloss Sayneck liegt oberhalb des Sayntals in der Gemarkung Großmaischeid bei Neuwied in Rheinland-Pfalz. Es wurde im 19. Jahrhundert als Jagdhaus errichtet und später als Jagdschloss ausgebaut. Die Familie Krupp pachtete es zwischen 1884 und 1968, um Jagden durchzuführen. Das Schloss umfasst mehrere Nebengebäude, darunter ein Forsthaus, ein Personalgebäude und ein Schießstand. Das Jagdschloss war bis 1943 als Jagdstandort bekannt, wo prominente Gäste und Jagdgesellschaften aufhielten. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Lazarett und als Residenz des Gauleiters Gustav Simon. Nach dem Tod von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach endete die Pacht im Jahr 1968, und das Schloss ging in den Besitz der Fürsten zu Wied über. In einem Nebengebäude befindet sich eine Revierförsterei, und einige ursprüngliche Einrichtungen wie Kachelöfen und Trophäen sind erhalten. Besucher können das Schloss und seine Nebengebäude erkunden, die mit Vertäfelungen und Schnitzarbeiten dekoriert sind. Ausblick auf das Sayntal und die umliegende Landschaft sind möglich. Die Umgebung umfasst Wälder und Felder, die zum Revier des Fürstlichen Hauses gehören. Die Geschichte des Schlosses ist mit bedeutenden Ereignissen und Personen verbunden, die bis in die NS-Zeit reichen.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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