KolostorokThüringenBezirk Thüringen

Zisterzienserinnenkloster Marksußra

Kloster in Deutschland

Das Kloster Marksußra war ein Zisterzienserinnenkloster in der Stadt Ebeleben im Thüringer Land. Es wurde 1287 von Ritter Albert II. von Ebeleben gegründet und bis 1551 bestand. Das Kloster lag in der Region Suzara, die später zu Sußra und schließlich zu Marksußra wurde. Es war Teil der Zisterzienserinnenordnung und war mit zehn Schwestern aus Beuren und vier aus Anrode besiedelt. Das Kloster war bis 1551 bestehen, als es aufgelöst wurde. Aus seinen Einkünften entstand die Stiftsschule Ebeleben, die bis 1829 bestand. Der berühmteste Rektor der Schule war Paulus Götz. In jüngster Zeit wurden archäologische Grabungen durchgeführt, bei denen Grundmauern des Klosters freigelegt wurden. Die Stiftsschule und das Kloster sind heute Teil der lokalen Geschichte. Vor Ort können Besucher die archäologischen Funde der ehemaligen Klostermauern besichtigen. Die Umgebung um Ebeleben bietet eine ruhige, ländliche Atmosphäre. Die Region ist geprägt von historischen Stätten und ist Teil der thüringischen Landschaft. Die Ausgrabungen geben Einblick in die Geschichte des Klosters und seiner Bedeutung in der Region.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Ebeleben
Erbaut
1272

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