Korpilahti
Korpilahti liegt am Ufer des Päijänne, des zweitgrößten Sees Finnlands, in der Finnischen Seenplatte. Die Gemeinde war 30 Kilometer südlich der Kernstadt Jyväskylä gelegen und wurde vom Päijänne in einen westlichen und östlichen Teil geteilt. Die Region ist von vielen Seen umgeben, wodurch fast ein Viertel der Fläche von Wasser bedeckt ist. Die ehemalige Gemeinde war Teil der Stadt Jyväskylä und hat sich in den letzten Jahren in eine städtische Zone verwandelt. Korpilahti war ursprünglich eine Kapellengemeinde des Kirchspiels Jämsä und wurde 1861 zu einem eigenständigen Kirchspiel. 1921 trennte sich Muurame (samt Säynätsalo) von der Gemeinde. 2009 wurde Korpilahti in die Stadt Jyväskylä eingemeindet, wodurch diese zur siebtgrößten Stadt Finnlands wurde. Die Gemeinde hatte eine Fläche von 794,6 km² und war bis zu ihrer Eingemeindung ein eigenständiges Gebiet. Korpilahti ist bekannt für die Holzkirche, die 1827 erbaut wurde, und den freistehenden Kirchturm aus dem Jahr 1885. Ein weiterer bedeutender Punkt ist der geodätische Vermessungspunkt des Struve-Bogens auf der Anhöhe Oravivuori, der zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gehört. Die Region um Korpilahti ist geprägt von der natürlichen Landschaft der Finnischen Seenplatte und den historischen Bauwerken.
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- Einwohner
- 5.099
- Fläche
- 794,62 km²
- Bezirk
- Jyväskylä
- Website
- https://www.korpilahti.fi/
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