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Haut-Crêt
Ehemaliges Kloster in der Schweiz
Die Zisterzienserabtei Haut-Crêt stand im 12. bis 16. Jahrhundert im Kanton Waadt, im Gemeindegebiet von Les Tavernes. Sie lag auf 640 m ü. M. in der Haute-Broye, westlich des Oberlaufs der Broye, im Molassehügelland des höheren Waadtländer Mittellandes. Der Name lebt heute im Weiler Haut Crêt fort, 2 km südsüdwestlich von Oron-la-Ville und 15 km östlich von Lausanne. Die Abtei wurde 1134 von Bischof Guy de Maligny gegründet und erhielt bald nach ihrer Gründung reiche Güter. Sie besaß unter anderem die Kirchen von Châtillens, Palézieux und Oron sowie Weinbauflächen im Lavaux. Die Mönche förderten die Besiedlung des Gebiets und wurden 1179 von Papst Alexander III. unter Schutz gestellt. Das Kloster war bis zum 15. Jahrhundert bedeutend, bis die Plünderung durch die Eidgenossen 1476 den Niedergang einleitete. Vor der Abtei entstand 1342 ein Gasthaus, das zur Siedlung Les Tavernes führte. Nach der Säkularisierung 1536 wurden die Gebäude in ein Spital umgewandelt. Ab 1557 wurden die Gebäude nicht mehr genutzt und verfielen. Das Steinmaterial wurde für Bauernhäuser genutzt. Keine Spuren der Abtei sind heute erhalten.
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- Art
- Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kanton Waadt
- Adresse
- Les Tavernes
- Erbaut
- 1143
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
A közelben
- Bezirk Oron1.1 km
- Oron1.6 km
- Schloss Oron mit Springbrunnen und Brunnen2.5 km
- Schlossmuseum2.5 km
- Chapelle3.2 km
- Auboranges3.2 km
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