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Broderie de Fontenoy-le-château
Fontenoy-le-Château war ab 1850 ein bedeutender Ort für die „Broderie blanche“, eine luxuriöse Form der Stickerei, die in königliche Höfe exportiert wurde. Die Stadt liegt in der Region Vosges, wo bereits im 16. Jahrhundert Stickerei in den Forgebetrieben entstand. Die Frauen, die nicht in den Bergwerken arbeiteten, lernten die Technik bei Madame Chancerel, die 1830 ein Atelier gründete. Die Broderie blanche wurde auf speziellen Maschinen gestrickt und war besonders in der Zeit des Zweiten Kaiserreichs populär. Die Broderie von Fontenoy erreichte ihren Höhepunkt in den 1850er und 1860er Jahren. Die Stadt war ein führender Produzent, wobei die Brodeurinnen oft bis zu 80 % des Produktswertes erhielten. Die Broderie wurde auf Expositionen wie der Pariser Weltausstellung 1855 und 1862 präsentiert und erhielt Medaillen. Die Brodeurinnen arbeiteten in Ateliers oder zu Hause, lernten die Technik von Kindheit an und wurden oft zu Handelsvertretern für Paris und andere Städte. Die Broderie von Fontenoy war Teil eines komplexen Netzwerks, das aus Tischler, Stickereiunternehmen, Farbherstellern und Vertriebskanälen bestand. Die Produkte wurden in Paris verkauft und exportiert, wobei die Brodeurinnen oft eigenständig arbeiteten und ihre Werke für königliche Geschenke oder private Kunden fertigten. Die Broderie blieb bis 1976 ein bedeutender Teil der lokalen Wirtschaft, bis die letzte Werkstatt geschlossen wurde.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Museum
- Ort
- Fontenoy-le-Château
- Erbaut
- 1979
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