Benediktiner-, später Zisterzienserinnenkloster Rohrbach bei Oberröblingen
ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen westlich von Oberröblingen im heutigen Sachsen-Anhalt
Kloster Rohrbach war ein Zisterzienserinnenkloster westlich von Oberröblingen, heute im Landkreis Sangerhausen in Sachsen-Anhalt. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war bis zur Säkularisierung im 16. Jahrhundert bestehen. 1554 wurde es im Naumburger Vertrag an Herzog Johann Friedrich von Sachsen vergeben, doch 1558 überließ Kurfürst August von Sachsen das Kloster an Paul Appelman. Das Kloster war bis zur Auflösung ein bedeutender Ort für die Zisterzienserinnen. Bekannte Äbtissinnen waren Katherina von der Asseburg (1503/04) und Margaretha von Rulitz (1517/39). Vorsteher wie Probst Dietrich Zabel (1427) und Christof Eberspach (1541/42) leiteten das Kloster in verschiedenen Epochen. Katharina zu Stolberg (1469) war zudem Sangmeisterin. Vor Ort gibt es keine erhaltenen Gebäude oder Räume, da das Kloster säkularisiert und später aufgelöst wurde. Die Umgebung um Oberröblingen bietet jedoch ländliche Landschaften und historische Bauten, die den Bezug zum Kloster verdeutlichen. Die Region ist Teil des heutigen Sangerhäuser Landes.
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- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Sangerhausen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
A közelben
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- Landkreis Sangerhausen3.2 km
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