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Kloster Geistingen
Kloster in Deutschland
Das Kloster Geistingen war ein Redemptoristen-Kloster in Hennef-Geistingen und bestand von 1903 bis 2006. Es war zeitweise Standort einer staatlich anerkannten Philosophisch-theologischen Hochschule. Das Areal umfasste etwa 14.500 Quadratmeter und wurde 1902 errichtet. Die Planung und Bauleitung lag bei dem Kölner Architekten Theodor Roß, der auch die Pfarrkirche St. Simon und Judas in Hennef entwarf. Die Errichtung der Kirche und des Hauptgebäudes begann 1902 und wurde 1903 fertiggestellt. Das Kloster war bis 1941 als Bildungsinstitut bekannt, bis es von der Nationalsozialistischen Regime als Führerschule übernommen wurde. Danach wurde es als Waisenhaus genutzt und blieb unversehrt, während andere Teile von Geistingen zerstört wurden. Ab den 1950er-Jahren entwickelte sich das Kloster als Hochschule mit einer umfangreichen theologischen Bibliothek. Joseph Ratzinger besuchte das Kloster während seiner Zeit in Bonn. 1996 wurde der Lehrbetrieb eingestellt, und 2006 wurde das Kloster aufgelöst. Nach der Auflösung wurde das Gebäudekomplex für Wohnzwecke genutzt und restauriert. 2007 entstanden über 50 Eigentumswohnungen. Die Klosterkirche wurde 2007 an eine Agentur verkauft und später von einer evangelischen Gemeinde übernommen. Die Bibliothek wurde aufgelöst, und ihre Bestände wurden an andere Redemptoristenkloster abgegeben. Heute dient das Kloster als Wohnraum und Veranstaltungsort.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Hennef
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