Zisterzienserabtei Dobrilugk

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Zisterzienserabtei Dobrilugk

Kloster in Deutschland

Das Kloster Dobrilugk war eine Zisterzienserabtei in der Niederlausitz, heute Teil der Region Niederlausitz. Es wurde 1165 von Markgraf Dietrich von Landsberg gegründet und stand unter dem Schutz der Heiligen Sigismund und Heinrich. Die Abtei besaß bis zur Aufhebung im 16. Jahrhundert umfangreiche Besitzungen, darunter 40 Dörfer und fünf klösterliche Wirtschaftshöfe. Die Mönche wurden durch großzügige Stiftungen unterstützt und hatten eine wichtige Rolle im mittelalterlichen Landesausbau der Lausitz. Die Abtei war bis ins 16. Jahrhundert einflussreich, besaß Sitz und Stimme in der Prälatenkurie des Niederlausitzer Landtags und war im Reformationszeitraum stark betroffen. Die Reformation führte zum Verlust der klösterlichen Disziplin und Wirtschaft. 1541 wurde Dobrilugk von dem sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich besetzt und säkularisiert. Die Klosterherrschaft wurde später an Adelsfamilien verpfändet und 1624 an Johann Georg I. von Sachsen verkauft, der die Abtei in ein Schloss verwandelte. Vor Ort erhielt man Einblick in die Geschichte des Klosters durch die heute noch vorhandene Schlossanlage und die Klosterkirche, die 1676 als evangelische Schloss- und Pfarrkirche eingeweiht wurde. Die Kirche wurde mehrfach restauriert und besitzt eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Umgebung und Ausblicke bietet das Schlossgebiet mit seinen alten Dörfern und der historischen Landschaft der Niederlausitz.

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Art
Kloster
Ort
Niederlausitz
Erbaut
1101

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