Beuna
Stadtteil von Merseburg
Beuna (Geiseltal) ist ein Ortsteil der Stadt Merseburg im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt im Geiseltal und befindet sich südwestlich von Merseburg, in der Nähe des Geiseltalsees. Die Gemeinde umfasst die ehemaligen Dörfer Oberbeuna und Niederbeuna, die 1937 zur Gemeinde Beuna zusammengeschlossen wurden. Der Name des Ortes geht auf die historischen Bezeichnungen „Bunem“ und „Bunowe“ zurück, die mit einem erhöhten Gelände in Verbindung gebracht werden. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 1004 übergab König Heinrich II. das Rittergut in Niederbeuna an das Bistum Merseburg. 1545 zählte Niederbeuna 70 Einwohner, und 1819 gab es dort 117 Einwohner. Die Mühle in Beuna, erbaut im 12. Jahrhundert, sowie die Hoppenhaupt-Kirche, errichtet 1725, sind bedeutende historische Zeugnisse. Die Kirche wurde 1989 durch einen Gebirgsschlag beschädigt und 2004 begann der Wiederaufbau. In Beuna gibt es mehrere Räume und Wege, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Die Hoppenhaupt-Kirche, die 1961 an die katholische Kirche verkauft wurde, ist heute eine Ruine, doch die Empore Hoppenhaupts ist in der Schlosskapelle von Schloss Köthen zu besichtigen. Das Rittergut Niederbeuna, ursprünglich im Besitz der Liudolfinger, wurde 1004 an das Bistum Merseburg übergeben. Die Bahnstrecke Merseburg–Mücheln, die 1886 in Betrieb ging, verlief durch Beuna und hatte dort einen Bahnhof. Die Bahnverbindung und die Nähe zur A 38 machen den Ort gut erreichbar.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Merseburg
- Seehöhe
- 104 m
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