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Bodendenkmal in Vilsbiburg, #D-2-7540-0073

mittelalterliche Burg in Niederbayern

Der Burgstall Lichtenburg ist eine abgegangene mittelalterliche Niederungsburg, die etwa 100 m westlich von Lichtenburg liegt. Er befindet sich im Gemeindeteil Lichtenburg der Stadt Vilsbiburg im Landkreis Landshut. Die Anlage ist in Form einer liegenden Acht geformt und liegt östlich der Vils zwischen Stadelöd und Marxbauer. Sie ist 190 m lang und 110 m breit, wobei sie sich gegenüber dem Ort Lichtenburg um 20 m erhöht. Der Burgstall Lichtenburg hat eine historische Bedeutung, die bis in die römische Zeit zurückreicht. Münzen aus der spätrömischen Zeit wurden in den Ruinen gefunden, und die Anlage wurde möglicherweise als militärisches Objekt genutzt. Die Burganlage Edenfurt, die später Lichtenburg wurde, war vermutlich dem Salzburger Bistum zugehörig. Im 15. Jahrhundert wurde sie von Oswald zu Liechtenburg verwaltet, der als herzoglicher Ministeriale galt. Der Burgstall ist durch Kiesabbau bedroht, wodurch eine steile Profilwand entstanden ist, in der Ziegelmauerwerk und Schuttschichten erkennbar sind. Der östliche Vorwerkbereich lag im Bereich des Bauernhofes Maxbauer und war von einem flachen Graben umgeben. Die Anlage ist von Süden und Westen durch den Kiesabbau gefährdet, was die Erhaltung der Befunde beeinflusst.

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Art
Burg, Bodendenkmal, Vorgängerbau, Befund
Ort
Vilsbiburg
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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