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Caseritz
Caseritz liegt im geographischen Zentrum des Landkreises Bautzen in Ostsachsen und gehört zur Gemeinde Crostwitz. Es befindet sich im katholischen Kern des sorbischen Siedlungsgebiets in der Oberlausitz. Der Ort liegt im „Oberland“ (Horjany) der ehemaligen Klosterpflege St. Marienstern am rechten Ufer des Klosterwassers. Nachbarorte sind Räckelwitz im Norden, Crostwitz im Osten, Panschwitz-Kuckau im Süden und Höflein im Westen. Caseritz ist etwa 18 km nordwestlich von Bautzen und 10 km östlich von Kamenz. Caseritz wurde erstmals 1327 als Kosericz erwähnt und war im 17. und 18. Jahrhundert im Besitz des Klosters St. Marienstern. Bis 1957 war der Ort eine eigenständige Gemeinde im Kreis Kamenz, danach wurde er eingemeindet. Der Ortsname leitet sich vom sorbischen Wort für Ziege (koza) bzw. Ziegenhirt (kozar) ab und bedeutet sinngemäß „Dorf der Ziegenhirten“. Die heutige deutsche Bezeichnung tauchte erstmals 1791 auf. Caseritz ist eine Station des traditionellen Osterreitens an der Route von Panschwitz nach Crostwitz. Der Ort ist seit jeher nach Crostwitz gepfarrt und hat fast ausschließlich katholische Einwohner. Die Bevölkerungszahl ist seit 1950 um ein Drittel zurückgegangen. Ein beliebtes Freibad existierte von 1975 bis 2002, und seit 1997 befindet sich am Klosterwasser die größte Kläranlage des Zweckverbandes „Am Klosterwasser“. Die Kreisstraße 9230 führt knapp südlich an Caseritz vorbei.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Einwohner
- 48
- Fläche
- 1,27 km²
- Seehöhe
- 160 m
- Bezirk
- Crostwitz
A közelben
- Kleinhänchener Wasser561 m
- Räckelwitz966 m
- Crostwitz1.6 km
- Kirche St. Simon und Judas Thaddäus1.8 km
- J.-Bart-Cisinski-Gedenkstätte Panschwitz-Kuckau2.4 km
- Kloster St. Marienstern2.5 km
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