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Burg Schönrath
Burgruine in Deutschland
Die Burg Schönrath ist eine Niederungsburg in der Gemeinde Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis. Sie liegt in einer Quellmulde eines Bächleins, das in den Gammersbach mündet, auf 140 Metern Höhe zwischen den Ortsteilen Lohmar-Wickuhl und Rösrath-Rambrücken. Die Anlage gehört zur Stadt Lohmar und ist heute in Privatbesitz. Die Burg wurde erstmals 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und gehörte den Herren von Schönrode. Sie wechselte mehrfach den Besitzer und gelangte im 15. Jahrhundert in das Eigentum derer von Plettenberg. 1695 wurde sie an den Freiherrn Ernst von Erlenkamp verkauft. Die Erträge der Burg und ihrer Güter wurden damals in 119 Malter Roggen, 80 Malter Hafer und andere Güter umgerechnet. Die Burg wurde bis in die 1920er Jahre abgetragen und im Jahr 1928 gesprengt. Die Hauptburg besteht aus mittelalterlichen Grundmauern und war bis in das 19. Jahrhundert bewohnt. Die Vorburg wird heute als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt. Die Anlage ist von einem Wassergraben umgeben und weist eine achteckige Burgkapelle auf. Die Burganlage kann nicht besichtigt werden, sondern nur von der Straße aus eingesehen werden. Neben der Zufahrt steht eine alte Eibe mit einer vielstämmigen Krone.
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- Art
- Burg
- Ort
- Lohmar
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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