Schwesternhaus Marienbrink
Kloster in Deutschland
Das Schwesternhaus Marienbrink war ein Kloster der Schwestern vom gemeinsamen Leben auf dem Klingenberg in Coesfeld. Es wurde im 15. Jahrhundert gegründet und war bis 1810 bestehen. Das Haus war auch als Hospital bekannt und folgte später der Augustinusregel. Es lag auf einem Hügel, der den Namen Marienbrink gab, und war von der Stadt Coesfeld umgeben. Die Gemeinschaft wuchs im Laufe der Zeit, und im Hochpunkt lebten über 60 Schwestern dort. Die Schwestern kamen aus verschiedenen sozialen Schichten, darunter auch aus dem Adel und aus bürgerlichen Familien. Die Gemeinschaft besaß landwirtschaftliche Grundstücke und hatte eine eigene Kapelle sowie einen Friedhof. Im 16. Jahrhundert gab es jedoch Schwierigkeiten mit der inneren Ordnung und wirtschaftlichen Problemen. Im 18. Jahrhundert stabilisierte sich die Situation, und die Zahl der Schwestern stieg wieder. Das Kloster wurde 1810 aufgelöst. Heute steht an der ehemaligen Stelle eine Wohnanlage. Die Anlage selbst ist nicht mehr erhalten. Die Geschichte des Schwesternhauses ist in historischen Quellen dokumentiert.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Coesfeld
- Erbaut
- 1424
A közelben
- Franziskanerterziarinnenkloster Coesfeld, später Annunziatinnen0 m
- Kapuzinerkloster Coesfeld0 m
- Kloster Marienborn (Coesfeld)605 m
- Jesuitenkirche Coesfeld711 m
- Jesuitenniederlassung Coesfeld, später Franziskaner-Observanten711 m
- Coesfeld779 m
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