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Palais Landau
Stadtpalais im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden
Das Palais Landau ist ein Stadtpalais in der Prinz-Eugen-Straße 60 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Es liegt unmittelbar neben dem Schloss Belvedere und wurde zwischen 1899 und 1901 im Stil der Wiener Neorenaissance errichtet. Der Architekt Karl König entwarf das Gebäude, das ursprünglich für den Industriellen Dr. Max Landau bestimmt war. 1916 verkaufte Landau das Palais an Gustav und Anna Pollak, und ab 1928 diente es als Sitz der Königlichen Rumänischen Legation. Das Palais Landau war während des Zweiten Weltkriegs beschädigt und wurde 1950 in veränderter Form wieder aufgebaut. Dabei wurde der straßenseitige Balkon entfernt, die Fassade vereinfacht und das Portal mit einem Rundbogen versehen. Das Gebäude wurde um eine Etage erhöht. Heute ist es Sitz der Rumänischen Botschaft in Wien und trägt die architektonische Stilrichtung der Wiener Neorenaissance in seiner Grundform weiter. Das Palais Landau hat eine einheitliche Quaderfassade mit einer durch ein Kordongesims abgetrennten Sockelzone. Ein Rundbogenportal befindet sich am Risalit auf der linken Seite. Die Fenster der Beletage sind mit Steinbrüstungen und Dreiecksgiebelverdachung versehen. Die Fenster des obersten Geschoßes und des Dachausbaus sind schlicht gehalten. Die Fassade und die Räume spiegeln die architektonischen Merkmale des Stils der Wiener Neorenaissance wider.
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- Art
- Stadtpalais
- Ort
- Wieden
- Erbaut
- 1901
- Baustil
- Neorenaissance
- Architekt
- Karl König
A közelben
- Wohnhaus69 m
- Wohn- und Geschäftshaus89 m
- Oberes Belvedere129 m
- Schlosspark Belvedere305 m
- Belvedere306 m
- Teilabschnitt des Linienwalls292 m
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