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Burg Kocherburg
Burgruine in Deutschland
Die Kocherburg ist eine Ruine einer Höhenburg im Stadtteil Unterkochen der Stadt Aalen. Sie liegt auf einer Hochfläche des Härtsfelds, etwa 572 Meter über dem Meeresspiegel, zwischen den Quellklingen des Weißen Kochers und des Häselbachs. Die Anlage ist umgeben von Abschnittswällen aus der Bronze- und Hallstattzeit und liegt 80 Meter über dem Häselbach-Stadion. Die Burg war im 11. Jahrhundert in eine prähistorische Befestigung eingebaut und wurde ab dem 13. Jahrhundert vom Kloster Ellwangen verwaltet. 1627–1632 wurde sie als Renaissanceschloss umgebaut, doch im Dreißigjährigen Krieg 1645 zerstört. Die Ruine wurde 1913 erstmals untersucht und 2007 durch die Initiative Ruine Kocherburg weiter erforscht. 2023 erhielt die Initiative eine Silberne Halbkugel des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Die Anlage umfasst drei Bauphasen: eine mittelalterliche Burg, einen Ausbau als Obervogtsitz und ein Renaissanceschloss. Die Südmauer und der Halsgraben sicherten die Burg von der Bergseite. Im Zentrum lag ein Gebäudekomplex mit Lichthof. Die Ruine ist heute ein archäologisches Kulturdenkmal mit Rundgangmöglichkeiten. Die Kocherburgschule in Unterkochen trägt den Namen der Burg.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Unterkochen
A közelben
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- wi.Z3.2 km
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