Fürstenbergsches Haus

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Fürstenbergsches Haus

ehemaliges Wohnpalais in Dresden, Sachsen

Das Fürstenbergsche Haus war ein Wohnpalais in Dresden, das an der Ecke Schloßplatz 1/Augustusstraße stand. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und war ursprünglich zweigeschossig. Im 17. Jahrhundert wurde ein Erker hinzugefügt, und das Gebäude diente als Wohnhaus für Giovanni Maria Nosseni. Später wurde es von Johann Georg IV. erworben und an Magdalena Sibylla von Neitschütz geschenkt. Nach deren Tod überging es an Anton Egon Fürstenberg, weshalb das Palais seinen Namen bekam. Das Haus war ab 1768 bis 1786 Sitz der Kunstakademie, wofür es durch Christian Friedrich Exner umgebaut wurde. Dabei wurde ein drittes Geschoss hinzugefügt, und die ursprünglichen Giebel fielen weg. Danach diente es als Wohnhaus für Kunstprofessoren und später als Sitz des Finanzministeriums. Mit dem Charonschen Haus in der Augustusstraße 2 wurde es ab 1838 als „Finanzhaus“ bezeichnet. 1894 wurde es für den Neubau des Sächsischen Ständehauses abgebrochen. Im Fürstenbergschen Haus gab es Räume wie einen Saal und einen Keller, der als Laboratorium genutzt wurde. Die Architektur umfasste Giebeln und einen Erker auf toskanischen Säulen. Die Räume boten Ausblicke auf die umliegende Altstadt und die Schloßplatz-Region. Die Umgebung umfasste das Charonsche Haus und das Brühlsche Palais, die beide zum Finanzhaus gehörten. Die Gebäude standen in der Augustusstraße und waren Teil der historischen Stadtsilhouette Dresdens.

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Art
Palast, Herrenhaus, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Eckhaus, Wohngebäude
Ort
Dresden
Adresse
Augustusstraße 3, 01067 Dresden

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