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Zámek Kynžvart
Schloss in Tschechien, ehemals Sitz der Familie Metternich
Schloss Kynžvart, deutsch Königswart, ist ein ehemaliges Residenzschloss des österreichischen Staatsmanns Klemens von Metternich in Lázně Kynžvart bei Marienbad, Tschechien. Die klassizistische Dreiflügelanlage wurde zwischen 1820 und 1839 nach Entwurf von Peter Nobile errichtet und dient heute als Museum. Die Herrschaft war seit dem 10. Jahrhundert in der Region verankert und wurde mehrfach durch Kriege und Rechtsveränderungen beeinflusst. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert als Renaissancefort errichtet und wurde ab 1681 bis 1691 von Graf Philipp Emmerich von Metternich in ein Barockschloss umgebaut. Unter Klemens Wenzel Lothar von Metternich erhielt es ab 1821 den Stil des Wiener Klassizismus. Es umfasst einen 100 Hektar großen englischen Garten mit einem Obelisk von Kaiser Franz I. und Wirtschaftsgebäude, die heute ein Hotel und Restaurant beherbergen. Besucher können durch 25 Räume im Schloss wandeln und die Bibliothek mit mittelalterlichen Handschriften und wissenschaftlichen Werken besichtigen. Im Museum sind naturwissenschaftliche Sammlungen, Münzen, Handschriften und ägyptische Denkmäler ausgestellt. Die Schlosskapelle beherbergt einen Marmoraltar, den Papst Gregor XVI. geschenkt hat. Im Park wächst der Kaukasische Riesenbärenklau, der seit 1862 ausgewildert ist.
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- Art
- Schloss, Museumsgebäude
- Erbaut
- 1597
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Architekt
- Peter von Nobile
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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