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Burgstall Kirchenrohrbach
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Kirchenrohrbach liegt auf dem Höhenrand der 416 Meter hohen Bergkuppe Gußstein, 60 Meter über dem Regental. Er befindet sich in der Gemarkung Kirchenrohrbach der Gemeinde Walderbach im Oberpfälzer Landkreis Cham. Die Anlage wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6840-0136 geführt und als mittelalterlicher Burgstall klassifiziert. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Rohrbach, einer Diepoldinger Ministerialenfamilie, als Stammsitz errichtet. Sie war ab 1196 Ministerialsitz des Hochstifts Bamberg. Nach dem Aussterben der Chamer Linie 1204 verlor die Burg an Bedeutung und begann zu verfallen. 1424 wurde die Hofmark Kirchenrohrbach erwähnt, die vermutlich von den Rohrbachern an die Satzenhofer gekommen ist. Der Burgstall zeigt Reste der früheren Bebauung, darunter den Bergfried mit einer Grundfläche von 7,5 mal 7,5 Metern. Westlich der Burg sind Grabenreste mit einem Wall sowie eine tiefergelegene Terrasse im Osten erkennbar. Die Kernanlage hat eine Größe von 25 mal 30 Metern und zeigt Fundamente der Ringmauer. Im Westteil ist ein Wohnbau mit einer Binnenmauer und eine Vertiefung, möglicherweise als Keller oder Zisterne, nachweisbar.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Walderbach
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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