geschichte(n)haus Bildein
Das burgenländische geschichte(n)haus in Bildein erzählt die Geschichte des jüngsten österreichischen Bundeslandes — von seiner Geburtsstunde im Jahr 1921 bis zu den letzten aktuellen Entwicklungen. Der Zugang ist interaktiv, oft spielerisch und weicht deutlich vom üblichen Landesmuseum ab. Das Museum zeigt die Zusammenhänge zwischen Entscheidungen von Politikern und ihren Auswirkungen auf das Leben der Menschen in dieser Region. Bildein liegt unmittelbar an der ungarischen Grenze und nennt sich selbst „Das Dorf ohne Grenzen" — ein Ort also, an dem sich Staatsgrenzen und ihre Verschiebungen nicht abstrakt, sondern im Alltag ausgewirkt haben. Die Gemeinde feierte 2021 ihr 800-jähriges Bestehen. Ausgezeichnet wurde das Haus unter anderem mit dem Österreichischen Museumspreis 2003 und dem Europäischen Dorferneuerungspreis. Die Besonderheit des Besuchs sind die sogenannten geschichtenhaus-Damen: Zeitzeuginnen, die an Wochenenden und Feiertagen durch das Haus begleiten und aus erster Hand über ihre Erlebnisse der letzten Jahrzehnte in Bildein berichten. Außerhalb dieser Zeiten sind Besuche auf Anfrage möglich. In der Gemeinde ergänzt der Grenzerfahrungsweg das Museum im Gelände; beides zusammen trägt einen halben Tag.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
A közelben
- Mariensäule44 m
- Ehem. kath. Pfarrhof102 m
- Pfarrkirche Bildein102 m
- Volksschule Bildein134 m
- Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk247 m
- Gnadenstuhl436 m
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