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Schloss Hanfelden
Schlossbau im Ortsteil Unterzeiring in der Gemeinde Pölstal in der Steiermark
Schloss Hanfelden liegt im Ortsteil Unterzeiring der Gemeinde Pölstal in der Steiermark. Der Schlossbau stammt im Wesentlichen aus dem 15. Jahrhundert und wurde von der Familie Han(n) errichtet. Zunächst als Ansitz der Familie Hann begonnen, wurde der Bau im 15. Jahrhundert durch Wilhelm Zeller und später von Hans Han d. J. weitergeführt. Der römisch-deutsche König Maximilian I. war mehrfach im Schloss und soll dort bis zu drei Monate gewohnt haben. Das Schloss wurde 1579 an Hans Rauchenberger verkauft, der es in die heutige frühbarocke Form brachte. Das Schloss ist besonders wegen seiner unverfälschten Erhaltung und der Denkmalschutzbestimmungen seit 1965 bekannt. Die Maximiliansstube mit einer Inschrift aus dem Jahr 1506 erinnert an den Besuch Maximilians I. Zudem sind die beiden einzigen noch erhaltenen Blockwerkkammern der Steiermark im Inneren des Schlosses zu finden. Die Architektur und die Ausstattung zeigen die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Bau bis zur frühbarocken Gestaltung. Besucher können die Räume des Schlosses erkunden, darunter die Maximiliansstube und die Blockwerkkammern. Ausblick auf die umliegende Landschaft und die historischen Räume bieten einen Eindruck der Entwicklung des Schlosses. Die Umgebung umfasst den Ort Unterzeiring und die Region Pölstal, die mit ihrer Geschichte und Landschaft verbunden ist. Die archäologischen Forschungen seit 2016 haben neue Einblicke in die Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses gegeben.
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- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Pölstal
- Adresse
- Unterzeiring
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 983 m
A közelben
- Propstei Zeiring437 m
- Brücke von Oberzeiring617 m
- Sog. Römerbrücke618 m
- Franz-Josephs-Höhe825 m
- Sog. Hochgericht im Birkachwald970 m
- Armensünderkapelle1.1 km
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