St. Radegund

📷 Kép: Wikimedia Commons

OberösterreichBezirk Braunau

St. Radegund

Gemeinde im Bezirk Braunau, Oberösterreich

St. Radegund liegt im Bezirk Braunau im Innviertel, auf 480 Meter Höhe. Die Gemeinde erstreckt sich über 17,9 Quadratkilometer, wobei 71,5 Prozent der Fläche bewaldet sind. Sie befindet sich am rechten Ufer der Salzach, die die Grenze zwischen Österreich und Deutschland bildet. Ein kleiner Teil des Weilhartsforsts liegt im Gemeindegebiet. Die Gemeinde umfasst sieben Ortschaften, darunter Biri, Eichbichl und Schwabenlandl. St. Radegund wurde 1779 als Teil des Innviertels zu Österreich. Zuvor war der Ort bis 1779 bayrisch und wurde während der Napoleonischen Kriege wieder kurzzeitig bayrisch. Seit 1816 gehört der Ort endgültig zu Oberösterreich. Bekannt wurde der Ort durch die Heimat des seligen Franz Jägerstätter, der 2007 von der katholischen Kirche seliggesprochen wurde. Die Gemeinde war auch Austragungsort der Weltmeisterschaft der Island-Pferde im Jahr 2011. Die Gemeinde umfasst die Katholische Pfarrkirche St. Radegund, das Wohnhaus des seligen Franz Jägerstätter mit Museum, die Heilbründl-Kapelle und die Pestsäule. Das Farbwerk Radegund, ein Kulturzentrum, wurde 1996 eröffnet. Die Gemeinde ist Teil der Tourismusregion Seelentium und bietet Rad- und Wanderwege sowie den Pilgerweg Via Nova. Die Politik wird von der ÖVP dominiert, und der Bürgermeister seit 2007 ist Simon Sigl.

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Art
Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Braunau
Seehöhe
480 m
Források:St. Radegund (CC0-1.0)

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