Versfleth
versunkene Ortschaft und Burg in Niedersachsen, Deutschland
Versfleth war eine versunkene Ortschaft im heutigen Berne und Lemwerder. Sie lag auf einer Weserhalbinsel im Gebiet des Ritzenbütteler Sandes. Der Ort wurde erstmals 1139 urkundlich erwähnt und wurde 1280 durch eine Sturmflut zerstört. Das Gebiet liegt heute größtenteils im Flussbett der Weser. Der Ort war bis 1373 urkundlich bekannt, zuletzt als Wüstung. Die Burg von Versfleth wurde von den Grafen von Versfleth errichtet und 1260 als verfallen beschrieben. Sie wurde 1261 durch den Erzbischof von Bremen als Stützpunkt genutzt, doch bereits 1262 wurde sie wieder zerstört. Die Lage der Burg ist aus historischen Aufzeichnungen und Karten des 16. bis 17. Jahrhunderts bekannt. Zu den Relikten gehört die Kapelle am Deich, die als Burgkapelle der alten Festung galt. Die Siedlung wurde mehrfach durch Kriege und Sturmfluten verwüstet. Die Grafen von Versfleth gehörten zur Lehnsgrafschaft der Bremer Erzbischöfe und erloschen im 13. Jahrhundert. Die Ministerialenfamilie von Versfleth wird im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt.
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- Art
- Burg, Wüstung
- Ort
- Berne
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