📷 Kép: Wikimedia Commons
mine de l'Herpie
französische Kohlemine
Die Mine de l'Herpie ist ein ehemaliger Kohlebergbau im Hochgebirge östlich der Skistation Alpe d'Huez in der Isère. Sie liegt zwischen 2.200 und 2.600 Meter Höhe am Rande des Torrents du Rieu Tort in der Region La Combe Charbonnière. Der Bergstieg führt vom Bereich der Bergwächter und der Straße zum Col de Sarenne zum ehemaligen Bergwerk, wo noch Galerien und ein Chalet aus der Zeit der Minenarbeiter erhalten sind. Die Mine wurde 1880 in Betrieb genommen und gilt als höchste Kohlemine Europas. Bis 1904 wurde eine Telebenne eingerichtet, um den Kohletransport in die Täler zu ermöglichen. Im Jahr 1941 wurde sie als „höchste Mine Europas“ beschrieben, mit zwei schräg verlaufenden Galerien und einem 50 Meter tiefen Schacht. Die Produktion endete 1950 durch eine tödliche Lawine, die zwölf Arbeiter forderte. Besucher können die Ruinen der Mine erkunden, die heute auf den Schneeflächen der Alpen liegen. Die Terrassen und Abraumhalden sind Zeugnisse der ehemaligen Aktivitäten. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Grandes Rousses und ist im Winter für Skifahrer zugänglich. Die Geschichte der Mine ist Teil der Bergbau- und Industriekultur der Region.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Bergbau, Ruine, Bergwerk
- Ort
- Huez
- Erbaut
- 1880
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