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Karmelitenkloster Heidelberg

Kloster in Deutschland

Das Karmeliterkloster Heidelberg war ein Konvent der Unbeschuhten Karmeliten in der Stadt Heidelberg. Es lag am östlichen Stadtrand, in der heutigen Straße Friesenberg. Die Kirche und das Klostergebäude wurden abgebrochen, lediglich Reste wie das Refektorium und ein Winkelbau blieben erhalten. Die Kirche diente als Grablege des Wittelsbacher-Hauses und war zentral für die Bestattungen der Adelsfamilien. Das Kloster wurde 1701 gegründet und bis 1724 wieder aufgebaut. Es war bis 1787 ein Studienkonvent, wo Ordensbrüder Theologie und Fremdsprachen lehrten. Die Josefsbruderschaft, gegründet 1721, spielte eine wichtige Rolle im Leben des Klosters. Die Kirche erhielt Hoch- und Marienaltar, und die Grablege der Wittelsbacher wurde 1735 unter der Kirche errichtet. Die Karmeliten betreuten auch die Seelenmessen für die Familie Efferen. Besucher können heute Reste der Klostergebäude und das Refektorium besichtigen. Die ehemalige Klosterkirche war ein bedeutendes Grabmal für Adel und Fürsten. Die Grabstätte der Wittelsbacher wurde 1805 in die St. Michaelskirche nach München überführt. Die Karmeliten hatten eine wichtige Rolle bei der Seelsorge und dem Totengedächtnis. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Region und dem Adel verbunden.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Heidelberg

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