Deetzer Warte
spätmittelalterlicher Wartturm in Bismark, Sachsen-Anhalt
Die Deetzer Warte ist ein Teil der Landwehr Stendal und liegt in Deetz, einem Ortsteil der Stadt Bismark. Sie befindet sich in der Altmark, umgeben von Sumpfland und flachen Anhöhen. Die Warte liegt etwa 1,7 km westlich des Dorfs Deetz und war ein Schutzpunkt für die Landwehr. Die Heerstraße von Gardelegen nach Stendal verlief in der Nähe. Die Deetzer Warte war Teil der äußeren Landwehr, die den Westen und Südwesten Stendals schützte. Sie misst etwa 3,0 km in der Länge und wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Die Deetzer Warte war ein militärischer Schutzpunkt, der die Landwehr Stendals sicherte. Sie war Teil der Befestigungsanlagen, die die Stadt vor Angriffen schützten. Im 14. Jahrhundert wurde sie aufgestellt, möglicherweise 1372 oder 1409. Sie stand im Schutz der Stadt und wurde später von der Uchte übernommen. Um die Warte entstanden weitere Gebäude wie ein Krug, ein Zollhaus und ein Festsaal. Die Warte war auch als Zollstelle bekannt, an der 1699 Kornwagen und anderer Verkehr vorbeigeführt wurden. In der Umgebung der Deetzer Warte liegen das Dorf Deetz, die Kreisstraße 1056 und der Wohnplatz Käthen. Die Warte war Teil der Landwehr, die die Altmark schützte. Sie war ein wichtiger Punkt für den Durchgangsverkehr und beeinflusste das Braugewerbe in Bismark. Die Deetzer Warte war auch ein Ort für gesellschaftliche Veranstaltungen, wie Tanzabende in der Gaststätte. Bis in die 1950er Jahre wurde sie genutzt, bis die Stromversorgung durch einen Dieselmotor sichergestellt wurde. Die Warte blieb bis in die Neuzeit ein bedeutender Ort.
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- Art
- Turm, Wohnplatz
- Ort
- Käthen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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