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Fläming-hátság
Höhenzug und historisch gewachsene Kulturlandschaft in Brandenburg und Sachsen-Anhalt
Der Fläming ist ein kaltzeitlich gebildeter Höhenzug im südwestlichen Brandenburg und östlichen Sachsen-Anhalt. Er erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer und erreicht Höhen bis zu 200,3 m ü. NHN. Der Höhenzug ist Teil des Südlichen Landrückens und wird durch Urstromtäler im Norden und Süden begrenzt. Die Westgrenze verläuft im Elbetal, die Ostsüdgrenze wird durch die Dahme und das Schweinitzer Fließ definiert. Die Region ist geprägt von Hügellandschaften und Waldgebieten, wobei etwa 50 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt werden. Der Fläming war historisch Grenzgebiet zwischen mehreren Territorien und war bis zur Reformation kaum von der Markgrafschaft Brandenburg betroffen. 1813 fanden hier Schlachten im Befreiungskrieg statt, und 1815 wurde der gesamte Fläming dem Königreich Preußen eingegliedert. Die Region ist bekannt für mittelalterliche Feldsteinkirchen und eine touristische Infrastruktur, darunter der Flaeming-Skate, der längste Rundkurs seiner Art. Der Naturpark Hoher Fläming bietet Wanderungen, Reitwege und Touren an. Im Fläming liegen zahlreiche Städte und Gemeinden, darunter Ziesar, Bad Belzig, Niemegk und Wittenberg. Die Region ist geprägt von flachwellig bis hügeligem Gelände, wobei der Hohe Fläming ein großes Waldgebiet mit Rodungsinseln aufweist. Die Landschaft ist stark von kaltzeitlichen Sedimenten geprägt, die durch Eisvorstöße während der Saalekaltzeit und Weichselkaltzeit entstanden. Die Böden sind fruchtbar, und die Region ist Teil des Altmoränenlands.
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- Art
- historische Landschaft, Höhenzug
- Ort
- Sachsen-Anhalt
- Seehöhe
- 659 m
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