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Brunn-Wolfholz
Flur in Brunn am Gebirge in Niederösterreich
Die Flur Brunn-Wolfholz liegt im Ortsteil Wolfholz von Brunn am Gebirge, Niederösterreich, am Stadtrand von Wien. Sie ist auf würmzeitlichen Terrassenschottern über pannonischen Lehmen gelegen und wurde ursprünglich vom Kleinen Krotenbach durchflossen. Die Flur umfasst mehrere Siedlungen der ältesten Linearbandkeramischen Kultur und ein awarisches Gräberfeld. Die Siedlung Brunn-Wolfholz wurde durch Ausgrabungen von Peter Stadler (1989–2005) untersucht und mittels Radiokarbonmethode datiert. Sie liegt zwischen 5650 und 5075 v. Chr. (cal.) und gilt als eine der ältesten Siedlungen der Linearbandkeramischen Kultur. Die Fundstellen umfassen mindestens 10 ha mit 77 Hausgrundrissen und sechs Gruppen von Gebäuden, die in Nord-Süd-Richtung angeordnet sind. In der Siedlung wurden Keramikgefäße, Schalen, Kümpfe und Löffel gefunden, sowie etwa 10.000 Silex-Steine. Die Siedlung liegt auf fruchtbaren Schwarzerden und nutzte möglicherweise Radiolarite als Rohmaterial. Zudem wurden awarische Holzbrunnen und Gräber aus dem 6. Jahrhundert entdeckt, die in Reihen angelegt und mit Bestattungen nach Osten orientiert sind.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Brunn am Gebirge
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- Fundzone Zwingen359 m
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