Hagelloch

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Hagelloch

Stadtteil von Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland

Hagelloch ist ein Stadtteil von Tübingen und liegt etwa drei Kilometer nordwestlich des Stadtkerns. Der Ort wurde erstmals 1106 urkundlich erwähnt und ist bekannt für seine Lage am Rande des Schönbuchs. Die historische Bezeichnung Hagenloch setzt sich aus „Hag“ und „Lohe“ zusammen, was ein von einem Gehölz umgebenes Waldstück beschreibt. Bis 1807 gehörte Hagelloch zum Kloster Bebenhausen, bis es 1971 in die Kreisstadt Tübingen eingegliedert wurde. Hagelloch hat sich seit den 1970er Jahren als beliebter Wohnort für Neuzugezogene etabliert. Die Einwohnerzahl sank in den letzten Jahrzehnten von 1839 im Jahr 1999 auf 1728 Ende 2008. Die Bevölkerung besteht traditionell aus Handwerkern, Bauern und Taglöhner. Die evangelische Kirche, erbaut 1904/05 im neoromanischen Stil, ist ein zentraler Ort der Gemeinde. Sie verfügt über eine reiche Innenausstattung, darunter Bilder von Martin Luther und Philipp Melanchthon sowie Chorfenster von Theodor Bauerle. In Hagelloch finden regelmäßig kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt. Der TSV Hagelloch organisiert das Sportwochenende und den Triathlon, während der Musikverein sein Sommerfest anbietet. Traditionell wird am 30. April die Maikundgebung am Rathaus gefeiert, bei der der TSV den Maibaum stellt. Im Schulhof finden im Sommerferienzeit das Open-Air-Kino und das Blütenfest statt. Die Dorf- und Kulturvereine tragen maßgeblich zum dörflichen Leben bei.

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Art
Ortsteil
Ort
Tübingen
Seehöhe
443 m

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