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Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen
Wildnisgebiet in einem ehemaligen Braunkohletagebau in Brandenburg
Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen liegt im Naturpark Niederlausitzer Landrücken, südwestlich des Spreewaldes, in der Niederlausitz bei Luckau. Das Gebiet umfasst über 3300 Hektar und erstreckt sich über ehemalige Braunkohletagebaufolgelandschaften. Die Region wurde durch den Braunkohleabbau stark verändert, wodurch die Landschaft und der Wasserhaushalt der Region beeinflusst wurden. Die Heinz Sielmann Stiftung setzt sich seit 2000 für den Naturschutz und die Wildnisentwicklung ein, um die Natur ungestört weiterentwickeln zu lassen. Der Schutz des Gebiets lohnt sich durch die Vielfalt der Lebensräume und die Rückkehr bedrohter Arten. Die Wasserflächen und Feuchtgebiete sind heute wertvolle Brut- und Nahrungsplätze für Vögel. Uferschwalben bauen ihre Nester in den Steilwänden, und Sandohrwürmer sowie Sandschrecken kehren als erste Arten zurück. Zugvögel wie Kraniche und Wildgänse nutzen die Flachwasserbereiche als Rastplatz. Im Frühjahr und Herbst kommen tausende Vögel, darunter Graukraniche und Graugänse, hier vorbei. Auf dem Gelände des Natur-Erlebniszentrums gibt es ein Reptiliengehege, einen Weiher, ein kleines Moor und eine künstliche Nistwand für Uferschwalben. Ein Spielplatz und eine Vogelwarte ermöglichen Ausblicke auf den Schlabendorfer See. Der „Wald der verschwundenen Dörfer“ erinnert an die Orte, die durch den Tagebau verloren gingen. Im Winter sind Singschwäne zu beobachten, und im Herbst nutzen Zugvögel die Flächen, um zu rasten und zu fressen.
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- Art
- Naturschutzgebiet
- Ort
- Luckau
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