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Burgwall Hollenstedt
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Der Burgwall Hollenstedt ist eine Niederungsburg aus dem 9. Jahrhundert, die sich in der Flussniederung der Este etwa 1,5 km südlich des Ortes Hollenstedt befindet. Sie liegt auf einer sandigen Landzunge am Westufer der Este. Die Anlage war ursprünglich etwa 80 m im Durchmesser groß und umfasste eine Fläche von 0,5 ha. Sie bestand aus einem Wall mit Graben, der aus Holz und Erde gebaut war und von Heideplaggen verblendet wurde. Die Böschungen waren mit Faschinen gesichert, und die Krone des Walles enthielt eine Holzpalisade. Die Burg wurde 1968 ausgrabbar, nachdem ein Teil der Anlage durch die Einnutzung für Fischteiche zerstört wurde. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Anlage im späten 9. Jahrhundert errichtet wurde, möglicherweise von den Stader Grafen. Die Rekonstruktion des Burgwalls erfolgte 1980, um den Eindruck der Anlage nach ihrer Aufgabe wiederzugeben. Im Inneren der Wallanlage gibt es eine Schautafel mit Informationen zur Burg und den Ausgrabungen. Lehrer und Schüler errichteten zudem einen mittelalterlichen Bauerngarten. Die Anlage umgibt ein sumpfiges Gelände, das von Wegespuren im Westen der Wallanlage gekennzeichnet ist. Ein Tor wird an der Westseite vermutet, unterstützt durch eine Einmuldung des Bodens und eine abweichende Holzkohleschicht. Im Inneren wurden Hölzer mit Brandspuren sowie verfaultes Getreide und ein Mühlstein gefunden, was darauf hinweist, dass die Burg nicht planmäßig abgebrannt wurde. Die Wallkonstruktion erodierte nach der Verrottung der hölzernen Bauteile langsam. Die genaue Zerstörung der Anlage bleibt ungeklärt.
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- Art
- Burg, slawischer Burgwall
- Ort
- Hollenstedt
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Niedersachsen
A közelben
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