Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet
Naturraum in Sachsen
Das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet liegt im Landkreis Görlitz in Sachsen und erstreckt sich etwa 60 Kilometer in West-Ost-Richtung. Es grenzt im Norden an die Muskauer Heide und den Muskauer Faltenbogen, im Süden an das Oberlausitzer Gefilde und die Östliche Oberlausitz. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 15 bis 20 Kilometer. Der zentrale Teil des Gebiets ist das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, dessen Kernzonen als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Das Gebiet ist Teil des saaleeiszeitlichen Urstromtals und besteht aus Grundwassernahe Talsanden in Höhenlagen zwischen 130 und 150 Metern sowie eingesenkten Talniederungen. Fast zehn Prozent der Fläche umfassen 335 Teiche, was es zum größten wirtschaftlich genutzten Teichgebiet Europas macht. Durch den Braunkohletagebau um das Kraftwerk Boxberg wurde ein Teil der Naturlandschaft zerstört, doch die Restlöcher werden nach der Flutung neue Landschaftsteile bilden. Im Gebiet dominieren Birken- und Eichen-Kiefernwälder, in den Auen auch Erlen-Eschenwälder. Die Landschaft umfasst trocken sowie vernässte Flächen und bietet eine Vielzahl von Räumen und Wege. Ausblicke sind möglich auf die umliegenden Naturräume und die Neiße. Die Umgebung umfasst Teiche, Wälder und eingesunkene Talniederungen, die das Gebiet geprägt haben.
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- Art
- Naturraum
- Ort
- Landkreis Görlitz
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