Kirche St. Paul

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Bezirk München

Kirche St. Paul

Kirchengebäude in München

Die katholische Kirche St. Paul in München ist eine der ältesten Pfarrkirchen der Ludwigsvorstadt und wurde zwischen 1892 und 1906 im neugotischen Stil errichtet. Sie steht am westlichen Ende der Landwehrstraße und ist durch ihren 97 Meter hohen Ostturm sowie die Sichtachse der Straße auffällig. Die Kirche zählt neben dem Liebfrauendom zu den mächtigsten Bauten Münchens. Die Kirche wurde als dritte Stadtpfarrkirche im Zuge des Kirchenbaus der 1880er Jahre errichtet und war Teil des Zentralkirchenbauvereins. Der Bau begann 1892 und wurde 1906 eingeweiht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie stark beschädigt, doch in den 1950er Jahren wurde sie wiederhergestellt. 1960 war sie Austragungsort des 37. Eucharistischen Weltkongresses, was ihre Bedeutung als kulturelles und religiöses Zentrum unterstreicht. In der Kirche befinden sich zahlreiche künstlerische Werke, darunter die Neospätgotische Monstranz, die „Münchener Monstranz“ und der moderne Tabernakel. Zudem gibt es das Vortragekreuz und das Ewige Licht, die als liturgische Geräte und künstlerische Highlights gelten. Die Ausstattung spiegelt verschiedene Stilepochen wider und unterstreicht die historische und künstlerische Bedeutung der Kirche.

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Art
Basilica minor, Pfarrkirche
Ort
München
Adresse
St.-Pauls-Platz 11
Erbaut
1906
Baustil
Neogotik
Architekt
Georg von Hauberrisser
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Források:Kirche St. Paul (CC0-1.0)

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