Hl. Kreuzkapelle (Gaibach)

📷 Kép: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Q980

Hl. Kreuzkapelle (Gaibach)

archäologische Stätte in Deutschland

Die Heilig-Kreuz-Kapelle liegt am Rande von Gaibach an der Staatsstraße 2271 auf dem Sonnenberg. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet und ist als Rotunde mit zylindrischem Unterbau und halbrunder Kuppel gestaltet. Die Kapelle wurde 1697 begonnen und 1700 eingeweiht. Sie ist als Denkmal unter der Nummer D-6-75-174-254 gelistet. Die Weinberge in der Nähe wurden nach der Kapelle benannt und heißen Gaibacher Kapellenberg. Die Kapelle ist ein bedeutendes Bauwerk des Barockzeitraums und wurde durch Lothar Franz von Schönborn finanziert. Die Ausstattung spiegelt den Reichtum des Stifters wider, der sich mit seinem Wappen in der Kapelle verewigt hat. Die Orgel, die 1699 und 1702 gebaut wurde, ist mit Akanthuswerk und dem Wappen des Stifters verziert. Die Deckengemälde stammen von Lazaro Maria Sanguinetti. Die Kanzel und die Seitenaltäre sind mit reichem Akanthuswerk und religiösen Bildern geschmückt. Im Inneren der Kapelle ist der Bau quadratisch, mit vier Abseiten für Altäre und das Portal. Die Orgel steht über dem Eingang, und die Decke zeigt religiöse Szenen. Die Kapelle ist heute geschlossen, aber ihre architektonische und künstlerische Ausstattung bleibt ein Zeugnis der barocken Baukunst. Die Umgebung umfasst Weinberge und das Neubaugebiet „Am Kapellenberg“.

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Art
Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Volkach
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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