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Burg Rauenstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Rauenstein ist eine Ruine einer Spornburg, die sich auf 510 Meter über dem Meeresspiegel in Rauenstein im Thüringer Land befindet. Sie war von 14. Jahrhundert bis ins 17. Jahrhundert Sitz des Adelsgeschlechts der Schaumberger. Die Burg stand im Zuge der Rechtsverhältnisse der Grafschaft Henneberg und wurde im 14. Jahrhundert als Herrschaftssitz genutzt. Sie war Teil eines Reichslehen und später auch sächsischen Mannlehen. Die Burg war ein bedeutender Herrschaftssitz mit weitreichenden Hoheitsrechten. Sie umfasste bis 1398 ein Gebiet mit 25 Waldbergen und 6 freien Dörfern. Die Burg wurde 1640 durch kaiserliche Truppen zerstört und verfiel nach dem Tod des letzten Schaumbergers 1729. Im 18. Jahrhundert wurde sie schließlich von der Familie von Hanstein erworben. Die Burg blieb bis ins 18. Jahrhundert ungenutzt und verfiel allmählich. Die Ruine bietet heute einen Eindruck von der ursprünglichen Struktur der Burg. Der markante Bergfried und Mauerreste sind noch erhalten. Sanierungsversuche begannen Ende der 1990er Jahre, doch der Verfall setzte sich fort. Die Gemeinde Effelder-Rauenstein übernahm die Burg 2006 und setzt sich mit ehrenamtlichen Helfern für den Erhalt der Ruine ein. Die Umgebung umfasst das Dorf Rauenstein und die nähere Landschaft im Thüringer Land.
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- Art
- Burg
- Ort
- Frankenblick
- Erbaut
- 1349
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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