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Benediktinerkloster Fultenbach
ehemalige Benediktinerabtei in Holzheim in Bayern in der Diözese Augsburg; archäologische Stätte in Deutschland
Das Benediktinerkloster Fultenbach war eine Abtei in Holzheim, Bayern, in der Diözese Augsburg. Es wurde 739 von Bischof Wigbert von Augsburg gegründet und 955 durch den Ungarneinfall zerstört. Die Abtei wurde 1162 erneut gegründet und 1130 durch den Augsburger Bischof Hermann bestätigt. Die Vogtei war im 13. Jahrhundert in den Händen der Herren von Burgau, die sich jedoch unrechtmäßig an den Klostergütern bereicherten. Das Kloster war bis 1449 von dem Hochstift Augsburg verwaltet und wurde 1471 wiederhergestellt. Die Landeshoheit über Fultenbach blieb jedoch zwischen dem Hochstift Augsburg und der Markgrafschaft Burgau umstritten. 1557 erkannte die Markgrafschaft dem Bischof das Schutzrecht zu, sofern die „landesfürstliche Obrigkeit“ nicht berührt wurde. 1777 übernahm das Kloster Ottobeuren die Verwaltung, und 1803 wurde ein Priorat aufgelöst. Das Kloster Fultenbach umfasste ein Gebäude aus dem Jahr 1683–1700 und eine Kirche aus dem Jahr 1716–1733, die 1811 abgebrochen wurden. Die Klosterbibliothek ging an die Bibliothek des Lyzeums in Dillingen. Die Abtei war bis 1777 unter der Verwaltung von Neresheim und Ottobeuren. Bekannte Äbte waren Gebino, Ulrich Frey und Amandus Seser, der den finanziellen Ruin nicht mehr aufhalten konnte.
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- Art
- Kloster, Archäologische Stätte, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Holzheim
- Erbaut
- 701
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
A közelben
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