📷 Kép: Wikimedia Commons
Große Synagoge (Düsseldorf)
zerstörte Synagoge
Die Große Synagoge stand an der Kasernenstraße in Düsseldorf und wurde 1903 im Neoromanik-Stil errichtet. Sie war Teil einer umfassenden Stadtumbauung, die den Aufstieg der Stahlindustrie und die Ansiedlung von Banken und Verwaltungsgebäuden fördern sollte. Die Synagoge war für die liberal orientierte jüdische Gemeinde bestimmt und verfügte über eine Orgel sowie Räume für 800 Männer und 500 Frauen. Die Synagoge war ein zentrales Treffpunkt für die jüdische Gemeinde und beherbergte den Rabbiner Leo Baeck von 1907 bis 1912. Sie wurde 1929 und 1938 geschändet und im Zuge der Novemberpogrome 1938 in Brand gesteckt. Die Ruine wurde 1938 abgebrochen. Heute steht auf dem Grundstück ein Bürogebäude, vor dem ein Erinnerungsmal und die Installation „missing link_“ von Mischa Kuball errichtet sind. Die Synagoge hatte eine Zentralanlage mit einer Kuppel und Ecktürmen, verblendet mit Vogesensandstein. Nebenräume wie die Wandelhalle, Toiletten und die Mikwe waren vorhanden. Die Vierung maß 15 Meter, mit Frauenemporen auf drei Seiten und einer Sängers- und Orgel-Empore. Die Dächer waren mit Kupfer oder Schiefer bedeckt. Sie war mit Basaltlava und Labrador-Granit verziert.
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- Art
- abgegangene Synagoge
- Ort
- Düsseldorf
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Josef Kleesattel
A közelben
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- Samian Fundort Düsseldorf186 m
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