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Palais Flemming-Sulkowski
Palast in Deutschland
Das Palais Flemming-Sulkowski war ein barockes Stadtpalais in Dresden, das an der Inneren Pirnaischen Gasse, heute Landhausstraße, stand. Es war viergeschossig und an der Frontseite 14-achsig. Die Schauseite war mit einem Mittelrisalit, Dreiecksgiebel, Pilastern und Reliefs reich verziert. Das Gebäude wurde 1704 für Oberhofmarschall August Ferdinand von Pflugk errichtet und später von Generalfeldmarschall Jacob Heinrich von Flemming erweitert. Das Palais war ein bedeutender Kulturort, an dem 1717 Johann Sebastian Bach ein Konzert gab. Es wurde mehrfach verändert und von verschiedenen Besitzern weiterentwickelt, darunter Alexander Joseph von Sulkowski, der es 1736 übernahm. Das Gebäude diente als Wohnsitz für sächsische Prinzen und beherbergte das höfische Notenarchiv. Nach dem preußischen Beschuss Dresdens 1760 wurde es abgebrochen und durch das Landhaus ersetzt. Im Palais konnten Besucher die prächtige Treppenhausgestaltung sowie Arkaden, einen Brunnen und eine künstliche Grotte bewundern. Die Räume boten einen einzigartigen Einblick in die barocke Architektur und die kulturelle Bedeutung des Gebäudes. Die Umgebung um das Palais war geprägt von der barocken Stadtsilhouette Dresdens und der historischen Entwicklung der Landhausstraße.
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- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
- Erbaut
- 1704
A közelben
- Stadtmuseum Dresden0 m
- Palais Hoym28 m
- Palais Brühl54 m
- Landhausstraße 6120 m
- Dinglingerbrunnen167 m
- Palais Vitzthum-Schönburg129 m
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