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Prüfstand VII
Entwicklungs-, Schulungs- und Startrampe für Raketen in Peenemünde
Der Prüfstand VII war ein zentraler Testplatz der Heeresversuchsanstalt Peenemünde, der im Zweiten Weltkrieg für die Entwicklung der A4-Rakete genutzt wurde. Er war von einem ovalen Erdwall umgeben, der Schutz vor Wind und Sand bot. In der Arena befanden sich Startstelle, Brennturm, Abgasschurre und mobile Prüftürme. Die Anlage enthielt auch eine Fernsehanlage, die 1941 installiert wurde und die erste industrielle Fernsehübertragung weltweit darstellte. Von 1938 bis 1945 wurden über 130 A4-Starts durchgeführt, wobei der erste erfolgreiche Start am 3. Oktober 1942 stattfand. Die Starts dienten nicht nur der Entwicklung der Rakete, sondern auch zur Ausbildung der Fernraketen-Truppe. Die Betriebsleiter organisierten die Arbeiten in Arbeitsgruppen, darunter den Triebwerkstrupp und den Elektrotrupp. Trotz Bombardierungen blieb der Prüfstand bis 1945 in Betrieb. Heute ist der Prüfstand VII ein Naturschutzgebiet in Peenemünde. Die Anlage wird vom Museumsverein Peenemünde e. V. gepflegt und teilweise rekonstruiert. Ein Film von Robert Bramkamp thematisiert den Mythos der Rakete. Die Stätte ist ein Teil der Heeresversuchsanstalt und wird für historische Forschung und Dokumentation genutzt.
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- Art
- Startrampe
- Ort
- Peenemünde
- Erbaut
- 1938
A közelben
- Heeresversuchsanstalt Peenemünde2.0 km
- Flugplatz Peenemünde2.2 km
- Leuchtfeuer Peenemünde2.5 km
- Peenemünde4.1 km
- Historisch-Technisches Museum Peenemünde4.0 km
- Ruden4.6 km
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