Pyhä-Luoston kansallispuisto
Der Nationalpark Pyhä-Luosto liegt in Lappland auf dem Gebiet der Gemeinden Sodankylä und Pelkosenniemi sowie der Stadt Kemijärvi. Er entstand 1938 zunächst nur am Pyhätunturi und wurde 2005 um das Gebiet des Luosto erweitert — damit gehört er zugleich zu den ältesten und zu den jüngsten Nationalparks Finnlands. Die beiden Fjells bilden eine 35 Kilometer lange Kette aus zwölf Gipfeln, die sich deutlich aus dem flachen Umland heben. Sie sind Reste eines zwei Milliarden Jahre alten Gebirges, von dem der harte Quarzit übrig blieb; höchste Erhebungen sind der Noitatunturi mit 540 und der Ukko-Luosto mit 514 Metern. Das Schmelzwasser der Eiszeit schnitt tiefe Schluchten ein, die grösste ist die 220 Meter tiefe Isokuru mit dem Teich Pyhäkasteenlampi und einem 17 Meter hohen Wasserfall. 2025 zählte der Park 199.000 Besuche und lag damit auf Rang fünf unter Finnlands Nationalparks. Rund 150 Kilometer Wanderwege durchziehen das Gebiet, im Winter werden 220 Kilometer Loipen gespurt; ein Informationszentrum am Pyhätunturi stellt Natur und Geschichte vor. Am Fuss der Fjells liegen weite Aapamoore, an den unteren Hängen wächst Nadelwald, südwestlich von Ukko-Luosto und Lampivaara steht über 400 Jahre alter Urwald. Im Lampivaara wird Amethyst abgebaut — eines der wenigen Edelsteinbergwerke, die Besuch empfangen. Den Samen war der Pyhätunturi heilig, woran Namen wie Noitatunturi, „Hexenfjell“, bis heute erinnern.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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